Thomas Rolf
Erlebnis und Repräsentation
Eine anthropologische Untersuchung.
2007, 420 S.,
14,5 x 21 cm, Hardcover,
ISBN 3-937262-43-1
ISBN 978-3-937262-43-7
(D) 38,80 / (A) 39,80 / sfr 65,00
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Thomas Rolf,
geboren 1967 in Hamburg. Studium der Philosophie und Germanistik
an der Universität Münster (1986-1993), danach Promotion
(1997) und Habilitation (2003) im Fach Philosophie an der TU Chemnitz.
Seit 2004 Privatdozent für Philosophie an der TU Chemnitz.
Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Philosophie des 19. und 20.
Jahrhunderts, Phänomenologie, Wissenschaftstheorie, Kultur-
und Medienphilosophie.
Publikationen: "Normalität. Ein philosophischer Grundbegriff
des 20. Jahrhunderts" (München 1999) sowie zahlreiche
Aufsätze zu Themen aus den Schwerpunktgebieten.
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Gegenstand des Buches ist die Ambivalenz
der Repräsentation zwischen phänomenalem Erlebnis und
konstruktiv-technischer Rationalität. Im Grenzgebiet zwischen
philosophischer Reflexion und wissenschaftlicher Erkenntnis werden
ausgewählte Positionen aus der Geschichte des Repräsentationsdenkens
dargestellt und auf einen phänomenologischen Realismus hin
perspektiviert. Ihre kulturanthropologische Pointe erhält die
Konjunktion von Erlebnis und Repräsentation durch die Feststellung,
dass Repräsentationen als unverzichtbare Bindeglieder zwischen
Subjekt und Welt fungieren. Der Mensch wird in dieser Untersuchung
als ein Wesen aufgefasst, das - in Theorie und Praxis gleichermaßen
- allererst im Umweg über Vorstellungen, Darstellungen und
Stellvertretungen zu sich selbst gelangt.
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