Jacques Bouveresse
Poesie und Prosa. Wittgenstein
über Wissenschaft, Ethik und Ästhetik
1994, 204 S., 15,5 x 23 cm, Br., ISBN 3-9803042-7-2,
EUR 24,80
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Die Dimensionen des Mystischen, Ethischen und
Ästhetischen sind in der Philosophie Wittgensteins aufs engste
miteinander verknüpft. Es ist die Frage nach dem Grund der
engen Verbindung dieser Themen sowie ihres Verhältnisses zur
Sprache, der Jacques Bouveresse sowohl in den frühen als auch
in den späten Schriften Wittgensteins nachgeht.
Die Unterscheidung zwischen dem, was gesagt werden kann, und dem,
was nur gezeigt werden kann, ist konstitutiv für die gesamte
Philosophie Wittgensteins. Bouveresse zeigt, daß die Dimension
des Mystischen und die mit ihr verbundene Unsagbarkeit ihren Grund
bei Wittgenstein nicht in einer Mangelhaftigkeit der Sprache hat.
Vielmehr macht Bouveresse klar, daß das Mystische bei Wittgenstein
nicht etwas ist, das sich außerhalb der Sprache befindet,
sondern unmittelbar daher rührt, daß es überhaupt
Sprache gibt.
In einer die Philosophie des Tractatus und die Spätphilosophie
verbindenden Perspektive rekonstruiert Bouveresse Wittgenstein als
einen nachmetaphysischen Aufklärer. Seine Philosophie, so die
grundlegende These von Bouveresse, ist ein Rationalismus, zu dem
wesentlich ein klares Bewußtsein von den Grenzen der Rationalität
gehört.
Der Autor:
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Jacques Bouveresse ist Professor
für Philosophie an der Universität Paris l - Sorbonne.
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