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Wenda
Focke (Hrsg.)
Unterwegs zu neuen Räumen. Die Veränderung
des Selbstbildes im Alter
1995, 148 S., 12 x 20 cm, Br., ISBN 3-930450-05-4,
EUR 15.00
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Alter - ein noch recht unbequemer,
da weniger bekannter LebensRaum - ist kein Zustand, sondern besteht
wie alle Phasen unseres Daseins aus dynamischen und statischen Prozessen,
aus Augenblicken und Übergängen. Nicht lineare Dimensionen,
sondern vielschichtige, komplexe ermöglichen uns ein allmähliches
Umgehen-Können mit dem Leben, den Menschen, dem Leid und der
Endlichkeit, und last-but-not-least mit uns selbst. Veränderungen
treten in uns auf und doch erleben wird uns auf eine geheimnisvolle
Weise als unveränderlich.
Zu diesem Thema stellen 14 Autoren
aus Deutschland, den Nieder-landen und den USA ihre Erfahrungen
und Gedanken dar - in verschiedenen Formen: als Briefe, Fragmente,
als Traum, Gedicht, als Notizen, als Essays. Sie zeigen ihre eigenen
Entwicklungsprozesse auf, in denen etwas von der Komplexität
der Veränderung ihres und zugleich des Selbstbildes im Alter
deutlicher sichtbar wird.
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Wenda Focke,
Dr. phil., geb. 1938, Studium der Germanistik, Psychologie und Philosophie,
lebt als freischaffende Psychogerontologin in Erlangen
Wichtigste Veröffentlichungen:
Begegnung — Herta Seidemann, ein biographischer Essay (1985), Trauma
und Kreativität. William G. Niederland (Hrsg., 1989), William
G. Niederland. Psychiater der Verfolgten (1992), Die Symbolwelt
in den Träumen alter Menschen (1994), Mut – Schreiben heißt
leben. Über das Alterswerk deutschsprachiger Schriftsteller
(1997).
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