Thomas Gil

Personen

2004, 97 S., 13 x 21 cm, Broschur, ISBN 3-937262-11-3, EUR 9,80 / 17,40 sFr

 

 
     

Die theoretische Debatte um die Personenidentitätund üerhaupt um das Personensein ist mehr als ein akademischer Disput. Eine solche Debatte hat praktische, das heißt soziale und politische Konsequenzen.

Selbst wenn wir in einem deskriptiven Sinne nicht immer präzise sagen können, was Personen sind, ist es äußerst wichtig, da wir bestimmte Lebewesen (alle menschlichen Lebewesen und vielleicht auch einige Tiere) als Personen behandeln bzw. ihnen des Status von Personen zuzuschreiben.

Deshalb macht es Sinn, den Begriff der Person als askriptiven Begriff konsequent aufzufassen.

Thomas Gil lehrt seit 1998 Philosophie an der TU Berlin. In den Jahren 1995 bis 1998 war er Ordinarius für Philosophie an der Universität St. Gallen (Schweiz). Gastprofessuren in Brüssel, Murcia und an der State University of New York at Albany.Buchveröffentlichungen u.a.: Demokratische Technikbewertung 1999; Kritik der klassischen Geschichtsphilosophie 21999; Die Aufklärung der Wissenschaft 2000; Practical Reasoning 2002; Paradoxien des Handelns 2002; Staatsaufgaben. Zur Legitimation politischer Herrschaft 2003; Die Rationalität des Handelns 2003