Andreas Graeser

Philosophie und Ethik

1999, 13 x 21 cm, 184 S., Br.,
ISBN 3-930450-46-1, DM 34.- / öS 248.- / sFr 32,80

 

Andreas Graeser, geb. 1942, Studium der Klassischen Philologie und Philosophie in Giessen, Bern, Frankfurt/Main und Princeton, ist seit 1979 Professor für Philosophie an der Universität Bern.

 

     

Philosophische Ethik ist ein Thema, das weit über den Kreis der Fachphilosophie hinaus Interesse findet. Andreas Graesers Buch handelt in klarer und verständlicher Sprache von den Schwierigkeiten, die sich beim Nachdenken über Fragen der Ethik einstellen: Was sind eigentlich die dominierenden Leitideen von Ethik? Sind sie plausibel und lassen sie sich rechtfertigen? Welche Grundannahmen müssen wir aus der Sicht der Philosophie voraussetzen? Und wie tragfähig sind diese wiederum?

Solche Fragen betreffen nicht nur abstrakt anmutende Probleme wie das der Wahrheitsfähigkeit moralischer Beobachtung. Sie gelten auch dem Verständnis konkreter Phänomene wie dem der Meinungsverschiedenheiten in der Moral oder dem des moralischen Umdenkens. Wie lassen sich derartige Phänomene verständlich machen?

Im einzelnen werden traditionell kontroverse Elemente der Ethik wie Sollen, Können, Motivation, Emotion, Freiheit, Vernunft usw. problematisiert und in ihren Möglichkeiten und Grenzen ausgeleuchtet. Damit soll zu einem besseren Verständnis der Problematiken beigetragen und auf Lösungen hingewiesen werden, die die Diskussion in andere Bahnen lenken.