Willy Hochkeppel

Mäandertal

Philosophische Versuche abseits des Geläufigen

 

2001, 17 x 24 cm, 182 S., Br., ISBN 3-930450-61-5, EUR  24,80

 

Willy Hochkeppel, Dr. phil., geb. 1927, war Kultur- und Wissenschaftsredakteur im Bayerischen Rundfunk und Mitarbeiter verschiedener großer Zeitungen und Zeitschriften. Veröffentlichungen u.a.: Die Antworten der Philosophie heute, Mythos Philosophie, Endspiele - Zur Philosophie im 20. Jahrhundert.

     

In den vergangenen Jahrzehnten zeichnen sich in einigen Bereichen der Wissenschaft, insbesondere in der Genforschung, revolutionäre Entwicklungen ab, die von der Philosophie noch kaum wahrgenommen wurden. Aus ihrer gemächlich gleichförmigen Bahn wollen sich die Texte dieses Bandes durch fällige Revisionen, mögliche Alternativen und vor allem durch den Aufweis phantasievollerer Sichtweisen lösen. Vom Heideggerschen Technikverständnis spannt sich ein Bogen zum gewagten Projekt „Künstliches Leben“. Nachgefragt wird dem Sinn und Unsinn der Dritten Welten Freges und Poppers; als Kontrastprogramm werden das Denken von Jaspers und Feyerabend erwogen. Inwieweit afrikanisches Denken den Eurozentrismus zu neutralisieren vermag und ob das fiktionale Probedenken analytischer Philosophen neue Horizonte eröffnet - auf derart mäandrischen Pfaden zeigt sich, daß es jenseits des Geläufigen auch interessantes Neues gibt.