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Oscar Levy
Gesammelte Schriften und Briefe
Herausgegeben von Steffen Dietzsch und Julia Rosenthal
"Den philosophischen Köpfen
unserer Zeit zuzuzählen ist der polemische und satirische Kulturkritiker
Oscar Levy, selbst ganz im Banne Nietzsches stehend und seinem Werk mit
Leidenschaft des Geistes und Herzens hingegeben."
Jüdisch-liberale Zeitung
vom 15.März1929.
Band 1 Nietzsche
verstehen. Essays aus dem Exil 1913–1939
Band 2 Schriften
1904–1917
Band 3 Kulturphilosophische
Essays 1913–1940
Band 4 Der
Idealismus – ein Wahn (1940)
Band 5 Briefwechsel
Oscar Levy mit seiner Tochter Maud 1925–1940
Band 6 Briefwechsel
Oscar Levy mit dem Nietzsche-Archiv, Weimar 1904–1922
im Februar 2005 erschienen:
Band 1
OSCAR LEVY
Nietzsche verstehen
Essays aus dem Exil 1913–1939
Herausgegeben
von Steffen Dietzsch
und Leila Kais
2005, 354 S., gebunden
Leinen mit Schutzumschlag und Leseb.
ISBN 3-937262-12-1
EUR 34,20, sfr 58,00
REZENSIONEN
Diese Ausgabe von Texten zu und um Nietzsche
ist eine Fundgrube scharfer und schärfster Gedanken, die den Leser
oft atemlos zurücklassen.(…) Unbedingt zu empfehlen, schon wegen
der stilistischen Brilianz!
Till Kinzel (Internet: amazon.de - vom 26. März
2005)
Hier wird allerdings Klartext gesprochen!
Neue Zürcher Zeitung (7./8. Mai 2005)
Il genio di Oscar Levy. ( … )Nel paese dei riscopritori
della Volunté di pozenza, varebbe davvero la pena di tradurlo.
Franco Volpi in: La Repubblica (14. Mai 2005)
Der Nietzscheaner Levy hoffte auf einen die Welt nicht
mit seiner Stärke und Kraft, wohl aber mit seiner Liebe erlösenden
jüdischen Übermenschen.
Friedrich Niewöhner in: Frankfurter Allgemeine
Zeitung (1. Juni 2005)
Weitgehend in Vergessenheit geraten ist die Tatsache,
dass unter den ersten Nietzsche-Anhängern viele Juden waren, darunter
Georg Brandes, Karl Löwith, aber auch Oscar Levy.
Kenichi Mishima in: Die Zeit (4. Juni 2005)
Die Versuche einer Verteidigung Nietzsches gegen nationalistische
Umarmungen diesseits und anti-deutsches Ressentiment jenseits des Kanals
gehören zu den spannendsten Passagen dieser Essayistik, die … mit
französischer Leichtigkeit daherkommt.
Hans von Seggern in: literaturkritik.de - Nr.
11 (11. November 2005)
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Oscar Levy
Der Idealismus – ein Wahn (1940)
Herausgegeben von Laila Kais
Gesammelte Schriften und Briefe
Band 4
170 S., 14×21,5 cm
Leinen mit Schutzumschlag und Leseb.
ISBN 3-930450-96-8
EUR 29,80, sfr 51,00
The Idiocy of Idealism (1940 in England erschienen),
das Friedrich Niewöhner für Oscar Levys Hauptwerk hielt und
das man bisher »in Deutschland vergeblich sucht« (FAZ vom
1.6.2005), erscheint hier erstmals in Levys eigener Übersetzung
auf Deutsch.
Levy wendet sich in diesem Buch, für das G. B. Shaw gern den Titel
Die Naturgeschichte der Diktatoren und Erlöser gesehen hätte,
gegen die verschiedenen Ausprägungen politischer Theologie der
Moderne. Aus dem mächtigen Unterstrom religiöser Überzeugungen
erhellt er die geistigen Hintergründe vieler Politikformen und
ihrer paradoxen Folgen wie Nationalismus, Bolschewismus und Terrorismus.
Konsequenter Nietzscheaner, der er war, macht er dabei auch vor der
Demokratie nicht halt, die den Verkündern, Erlösern und Haßpredigern
nicht Stand gehalten hatte: »Der demokratische Mensch, der von
Utopien träumt, … ist die Beute von Schlagworten, … voll tugendhafter
Vorspiegelungen … und reinster Schwindel« wie einer seiner Rezensenten
schreibt.
Levy bekennt sich entschieden zur Freiheit des Geistes und der Entwicklung
des intellektuellen Gewissens als Basis unseres Handelns.
Aus dem Inhalt: Warum Christus bei den Massen Erfolg
hatte . Reformation und Nationalismus . Robespierre: Der Heiland in
Paris . Deutschland: Die Theologie des Nationalismus . Russland: Das
Reich des Himmels . Das Reich dieser Erde
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