Paul Good

Minimalia zur Gegenwartskunst

1998, 197 S., 13x21 cm, 14 Abb. Br., ISBN 3-930450-40-2, EUR 20,00 / SFr 37,00

     

Das Buch bietet Minimalia der Philosophie zu 14 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Umfeld der Kunstakademie Düsseldorf. Philosophisch relevante Aspekte der Videokunst, der Fotografie, der Spiegel-Plastik, der unterschiedlichsten Malereien sowie der Objekt- und Aktionskunst werden nebeneinander gestellt. Die Heterogenität der künstlerischen Ansätze und Methoden spiegelt dabei die gegenwärtige Situation. Einmal ist der Körper eines Künstlers selbst das Ausdrucksfeld, ein anderes Mal sind die Mauern einer ganzen Stadt die potentielle Leinwand. Das einzige Gemeinsame dieser Ansätze ist, daß sie verschieden sind. Was aber verschieden ist, läßt sich im Blick auf den Begriff der Kunst nicht trennen. Mehr und mehr ergibt sich ein Bild des Denkens, das die Heterogenität bejaht. Gottfried Wilhelm Leibniz, Lewis Carroll und Ludwig Wittgenstein, Maurice Merleau-Ponty, Roland Barthes und Gilles Deleuze liefern dafür in der Philosophie Argumente.

Paul Good, geb. 1942 in Mels (Schweiz), Promotion in München 1970, Habilitation 1973 in St. Gallen, ist seit 1983 Professor für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf. Zahlreiche Bücher und Aufsätze, nicht zuletzt zur Philosophie der Kunst.