Regine Munz
Religion als Beispiel
Sprache und Methode bei
Ludwig Wittgenstein in theologischer Perspektive
1997,
24x17 cm, Br., 224 S., ISBN 3-930450-19-4 EUR 29,80 / sFr 52,50
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Regine
Munz, Promotion 1996, studierte Theaterwissenschaft, Politologie,
Germanistik und protestantische Theologie in Berlin und Basel. Sie
ist Pfarrerin der württembergischen Landeskirche und seit 1992 Assistentin
für systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität
Basel.
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Bei der Interpretation
von Wittgensteins »Vortrag über Ethik«, den »Bemerkungen über Frazers
Golden Bough« und den »Vorlesungen über den religiösen Glauben«
läßt sich Regine Munz von der Vermutung leiten, daß aus Wittgensteins
sprachphilosophisch motivierter Bezugnahme auf religiöse Beispiele
etwas zu lernen ist, das für die Theologie sowie die Thematisierung
von Religion überhaupt von Bedeutung ist. Im Zuge der beobachtenden
Beschreibung werden grundlegende Unterscheidungen wie Beispiel,
Paradigma und methodische Gesichtspunkte aus Wittgensteins Texten
herausdestilliert und durch Gegenüberstellung mit Positionen der
philosophischen und theologischen Tradition konturiert. Es liegt
auf der Hand, daß die Übertragung des bei Wittgenstein Beobachteten
in die Theologie auf erhebliche Schwierigkeiten stößt, wie eine
Skizze der theologischen Wittgenstein-Rezeption deutlich macht.
In der Untersuchung des Status und Verwendungszusammenhangs theologischer
Beispiele wird Wittgenstein für eine »Theologie des Beispiels« kreativ
weitergedacht.
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