Henning Ottmann (Hrsg.)

Negative Ethik

2005, 220 S., 13 x 21 cm, Br. ISBN 3-937262-26-1, EUR 14,80/SFr. 26,00

 

     

Die Neuzeit hat der Kultur des Westens den Aktivismus diktiert. Treten Probleme auf, ist seitdem immer die erste Frage: Was können wir denn da tun? Die hier vorgeschlagene Negative Ethik empfiehlt dagegen progressive Wachstumsraten für die Frage: Was sollten wir besser lassen? In einer Gesellschaft, in der die Beschleunigung immer rasanter und Entscheidungen immer riskanter werden, wird statt des Tuns das Lassen zum Gebot. Unterlassen, Sein-Lassen und Gelassenheit erhalten in modernen Gesellschaften einen neuen Rang. Sie werden zu Kardinaltugenden der modernen Welt.

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Henning Ottmann,
geb. 1944 in Wien, nach Professuren in Augsburg und Basel, Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Universität München. Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählt seine Geschichte despolitischen Denkens: Ge-schichte des politischen Denkens von den Anfängen bei den Griechen bis aufunsere Zeit. Bd. I/1. Von Homer bis Sokrates, Stutt-gart-Weimar 2001. Bd. I/2. on Platon bis zum Helle-nismus, Stuttgart-Weimar 2001. Bd. II/1. Die Römer, Stuttgart-Weimar 2002. Bd . II/2. Das Mittelalter, Stuttgart-Weimar 2004.