Ulrich Arnswald, Jens Kertscher,
Matthias Kroß Hrsg.)
Wittgenstein und die Metapher
2004,
21x13 cm, Br., 422 S., ISBN 3-937262-14-8, EUR 29,80 (D), EUR 30,70
(A), sFr 51,00
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Mit Beiträgen von
Ulrich Arnswald, Jens Kertscher, Matthias
Kroß, Thomas Macho, Walter Mesch, Dieter Mersch, Regine Münz,
Hans Julius Schneider, Hans-Peter Schutt, Ilse Somavilla, Samuel
Wheeler III., Anja Weiberg, Rüdiger Zill
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Im 20. Jahrhundert ist das Verhältnis von Metapher und Philosophie
zu einem grundsätzlichen Problem der Selbstreflexion des Denkens
geworden. Die Entlarvung der Sinnlosigkeit, Sprachwidrigkeit oder
vergegenständlichenden Bildlichkeit spielt auch in Wittgensteins
Philosophie eine bedeutende Rolle. Die Sinnkritik Wittgensteins
hat nun aber keines-wegs zum Absterben der Philosophie geführt,
sondern sein eigener Sprachgebrauch ist von schillernden Metaphern
durchsetzt. Daher stellt sich auch für Wittgensteins Philosophie
die Frage, wo die Grenze zwischen eigentlichem und uneigent-lichem
Sprachgebrauch verläuft. Trotz einer breit gefächerten
analytischen Diskussion über die Semantik der Metapher gerade
bei den philosophischen Klassikern des 20. Jahrhunderts ist für
die Philosophie Wittgensteins bisher noch nichts Vergleichbares
geleistet worden. Die verschiedenen Beiträge dieses Bandes
sollen diese Lücke schließen. Sie beleuchten die Funktion
der Metapher in Wittgensteins Werk sowie hinsicht-lich der Frage
nach einem aus dem Werk zu extra-polierenden Beitrag Wittgensteins
zu einer Semantik der Metapher.
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