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Günter Wohlfart
Die Kunst des Lebens und andere Künste.
Skurrile Skizzen
zu einem euro-daoistischen Ethos
ohne Moral
2005,
288 S., 13 x 21 cm, Br., ISBN 3-937262-22-9, EUR 14,80/SFr.
26,00
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Der LESER ist eingeladen zu einer
Reise ins innere und äußere Ausland. Es ist eine Fernreise
ins alte China. Die euro-daoistischen Gedankengänge dieses
kleinen tractatus poetico-philosophicus sind gewagte Grenzgänge
zwischen Okzident und Orient, zwischen Philosophie und Sinologie.
Der philosophische Daoismus ist kein exotisches Religionssurrogat,
das als antike Chinoiserie in die Esoterik-Ecke gehört. Er
ist eine aktuelle, praktische Philosophie, durch die wir uns in
unserem Handeln neu ›orientieren‹ können. –
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Der VERFASSER
(www.guenter-wohlfart.de)
lebt als ›eremitierter‹ Ziegenhirtengehilfe in seiner Zweisiedelei
in den südfranzösischen Bergen. Er hat sich als Weisheitslehrling
auf den langen Weg vom ordentlichen Professor und Lehrmeister zum
Lebemeister gemacht. Es kommt ihm darauf an, die philosophischen
Wahrheiten in seiner eigenen Lebenspraxis wahr zu machen. Philosophie
ist für ihn keine bloße Kopf-Akrobatik mehr, sondern
die Kunst des Lebens – und des Sterbens. Da das Leben, wie es so
spielt, eine todheitere Sache ist, gibt er seine Langnaseweisheiten
über das Leben-und Sterben-lernen zum Besten, ohne dabei als
eulenernster Germane das Lachen zu verlernen, vor allem über
sich selbst.
Der Verfasser dieser minima euro-daoistica versteht sich nicht als
Lesefutterknecht, der dem überfütterten Leser auf dem
west-östlichen ›Diwan‹ wisdom light serviert. Der Leser, der
auf seichte Sonntagsschulweisheiten in östlicher Zubereitung
hofft, wird enttäuscht werden. Die Skizzen zu einer negativen
Ethik in diesem Büchlein sind nicht weich gezeichnet, sondern
mokant-provokativ. Ob sie den Leser wohl aus seinen gewohnten Denkfestungen
locken?
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