Rüdiger Zill (Hrsg.)

Ganz Anders?

Philosophie zwischen akademischem Jargon und Alltagssprache

 

2007, 224 S., 13 x 21 cm, Broschur, ISBN 3-937262-40-7, ISBN 978-3-937262-40-6, ,   (D) 19,80 /   (A) 20,40 / sfr 34,50

Mit Beiträgen von

Josef Früchtl
Matthias Kroß
Günter Kunert
Konrad Paul Liessmann
Odo Marquard
Jan Philipp Reemtsma
Elke Schmitter
Dieter Thomä
und Rüdiger Zill

 

     

Für die Philosophie ist wesentlich, wie sie sagt, was sie sagt. Fragen des sprachlichen Ausdrucks und der schriftlichen Form sind gerade in der Philosophie des zwanzigsten Jahrhunderts immer bedeutsamer geworden.
Günther Anders experimentierte nicht nur wie kaum ein anderer mit den verschiedenen Formen der Darstellung. Sein Werk ist auch durchzogen von Reflexionen auf den Status der Sprache in der Philosophie. Seine Überlegungen sind für die Autoren dieses Bandes der Ausgangspunkt, um über Fragen der Form und des Stils in der Philosophie generell nachzudenken. Solche Fragen sind immer auch verbunden mit Problemen der Methode, mit Überlegungen zum Verhältnis von Wahrheit und Darstellbarkeit, aber auch mit einer Kritik der Macht, vor allem mit einer Kritik der akademischen Institutionen.

Der Herausgeber

RÜDIGER ZILL ist Wissenschaftlicher Referent am Einstein Forum in Potsdam. Publikationen u.a.: Meßkünstler und Rossebändiger. Zur Funktion von Modellen und Metaphern in philosophischen Affekttheorien (1994); Hinter den Spiegeln. Zur Philosophie Richard Rortys (2001; Mithrsg.); Gestalten des Mitgefühls (Berliner Debatte Initial, I/2006, Hrsg.), Mitherausgeber der Reihe Erbschaft unserer Zeit in der edition suhrkamp.