Klaus Dethloff, Ludwig Nagl, Friedrich Wolfram
(Hrsg.)
Religion, Moderne, Postmoderne
Philosophisch-theologische Erkundungen
April 2002, 13 x 21 cm, ca. 244 S., Br., ISBN
3-930450-72-0, EUR 19,80
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Die Herausgeber
Klaus Dethloff
lehrt am Institut für Philosophie der Universität Wien
vor allem Logik und jüdische Philosophie.
Ludwig Nagl,
Professor am Institut für Philosophie der Universität
Wien, ist seit 2000 Vizepräsident der Österreichischen
Gesellschaft für Religionsphilosophie.
Friedrich Wolfram
ist Lektor am Institut für Philosophie der Universität
Wien und Bildungsreferent der Katholischen Aktion im Bereich Wissenschaft/Akademische
Berufe.
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Philosophische Erkundungen am Denkort
von Religion waren in der sprachanalytisch geprägten Moderne
eher die Ausnahme als die Regel. Nach der Krise der klassischen
Philosophien des Absoluten bei Hegel und Schelling wurden im wissenschaftstheoretisch-analytischen
Denkmodus, der zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Dominanz erlangte,
massive Barrieren gegen jeden Versuch errichtet, Religion argumentativ
zu erkunden. Neben der Rede vom modernen Ende religiöser Obskurantismen
gibt es jedoch seit geraumer Zeit auch anderes. In vielen Bereichen
moderner und postmoderner Philosophie werden Fragen nach der Transzendenz
- transformiert in nachmetaphysische Denktableaus - innovativ weiterverhandelt:
z.B. in der Frankfurter Schule, in der Phänomenologie und der
Dekonstruktion sowie im (neo-)pragmatistischen Denken. Der vorliegende
Band dokumentiert einige dieser zeitgenössischen Erkundungsfiguren
des Religiösen.
Mit Beiträgen von Ludwig Nagl,
Johann Baptist Metz, Matthias Lutz-Bachmann, Maeve Cooke, Matthias
Jung, Friedo Ricken, Klaus Dethloff, Dorothee Sölle, Susanne
Heine, Herta Nagl-Docekal, Gianni Vattimo, Norbert Fischer, Augustinus
Karl Wucherer-Huldenfeld, Jure Zovko, Michele Nicoletti, Klaus Müller
und Heinrich Schmidinger.
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