Jüdische Geistesgeschichte


Verkörpert in Persönlichkeiten wie Freud, Benjamin und vielen anderen, bei denen man es kaum je oder nicht mehr bemerkt, ist der Einfluß jüdischen Denkens auf die europäische Geistesgeschichte im 20. Jahrhundert unübersehbar. Und doch sind heute, am Ende dieses Jahrhunderts, wichtige Haupttexte jüdischen Denkens kaum mehr bekannt, die mindestens mittelbar die kulturellen und intellektuellen Quellen solcher Persönlichkeiten darstellten – geschweige denn, daß sie in erschwinglichen Textausgaben greifbar wären. Die Reihe »Jüdische Geistesgeschichte«, herausgegeben von Christoph Schulte, Universität Potsdam, will dieser intellektuell fragwürdigen Situation begegnen.

 

Band 1 Maimonides, Der Brief in den Jemen.
Texte zum Messias.

Band 2 Heinrich Graetz, Die Konstruktion der jüdischen Geschichte.

Band 3 Isaak Euchel, Vom Nutzen der Aufklärung.

Band 4 Sabbattia Joseph Wolff, Maimoniana oder Rhapsodien zur Charakteristik Salomon Maimons.

Band 5 Geiger, Abraham, Was hat Mohammed aus dem Judenthume aufgenommen?

Band 6 Salomo Ibn Verga, Schevet Jehuda. Ein Buch über das Leiden des jüdischen Volkes im Exil