Kurt Röttgers
Metabasis. Philosophie
der Übergänge
2002, 456 S., 14,5 x 20,5 cm, geb., ISBN 3-930450-92-5
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SO|PHI|ST
Sozialphilosophische
Studien
Band 4
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Wie können radikale Übergänge
unterschiedlichster Art gedacht werden?
Bedarf das Denken des Übergangs einer die Radikalität
des Übergangs überbrückenden, übergeordneten
Kontinuitätsvorstellung, zum Beispiel der Idee des Lebens selbst,
das weitergeht, auch wenn die Brüche noch so radikal sein mögen?
Oder ist es die dialektische Bewegung durch die Negation und die
Negation der Negation, in der allein die Bewegungsform selbst die
Kontinuitätsgewähr radikaler Übergänge abgibt?
Als Gegenstände werden in diesem Buch unter anderem revolutionäre
Umwälzungen, die Prozesse der Menschwerdung, der Übermensch-Werdung,
des Tier- oder Gott-Werdens untersucht. Nicht zuletzt werden auch
solche radikalen Übergänge thematisiert, wie sie das Ende
des kommunikativen Textes in Gewalt oder Mystik darstellen - oder
das Ende des Lebens im Tod.
Metabasis ist der Name für einen Übergang über eine
Grenze, der vielleicht nicht erlaubt ist - nomadische Vernunft ist
aber der Name für ein Denken, das im Labyrinth unserer Wissenssysteme
solche Grenzfixierungen nicht anerkennen kann.
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Kurt
Röttgers
geboren 1944, ist
Professor für Philosophie, insbesondere Praktische Philosophie
an derFern Universität Hagen, und Geschäftsführer des
Christian-Jakob-Kraus-Instituts für Wirtschafts- und Sozialphilosophie.Von
ihm liegen zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Philosophie,
Begriffs- und Sozialphilosophie vor, und er ist Mitherausgeber des
Historischen Wörter-buchs der Philosophie |